Annika Bruhn in Topform
Beim ersten Highlight der Saison den Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften zeigt Annika Bruhn,
dass sie auch in dieser Saison zur absoluten Spitze gehört. In Ulm blieb sie über alle vier Freistildistanzen
(50, 100, 200, 400 Meter) ungeschlagen. Sie sicherte sich sowohl den Titel in ihrem Jahrgang, als auch
in der offenen Klasse. Auch über 100 und 200 Meter Lagen gewann sie souverän den Jahrgangsmeistertitel.
Nur in der offenen Klasse musste sich Bruhn der Olympiateilnehmerin von Peking Katharina Schiller
geschlagen geben. Sie freute sich allerdings sehr, dass der Abstand auf Schiller nur wenige Hundertstelsekunden
betrug und sie eine neue Bestzeit schwimmen konnte.
Felix Grieb stand gleich fünfmal auf dem Podest. Er wurde Meister in seinem Jahrgang 1999 über 200 Meter
Lagen und 50 Meter Schmetterling und Vizemeister über 100 Meter Freistil und Schmetterling. Zusätzlich
konnte er sich Bronze über 100m Lagen sichern.
Reka Kovacs gewann dreimal Silber über 100, 200 Meter Rücken, 400 Meter Freistil und Bronze über 200
Meter Lagen in ihrem Jahrgang 1999.
Auch Julia Grieb und Antonin Klingler schafften den Sprung aufs Podest. Klingler gewann Silber über 50 Meter
Rücken, Grieb gewann dreimal Bronze über 50 Meter Schmetterling, 50 und 100 Meter Brust.
Zum Abschluss der Meisterschaften starteten die Schwimmerinnen des SV Bietigheim bei den Staffeln.
Über 4x50 Meter Lagen konnten die vier Starterinnen Bruhn, Grieb, Tamina Weiss und Theresa Probst alle sehr
gute Leistungen abrufen und erreichten Platz fünf. Über 4x50 Meter Freistil wurden die vier Schwimmerinnen
Sechster und verpassten trotz guter Leistungen die angestrebte Norm für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften
nur knapp um 97 Hundertstel.
Bericht: Nicole Ludwig