DM und Achalm Cup

Annika Bruhn
Am frühen Dienstag flog Annika Bruhn vom Schwimmverein Bietigheim nach Berlin, um sich optimal auf die am Mittwoch
beginnenden Meisterschaften vorbereiten zu können. Und für die 17-Jährige fing es gleich richtig gut an. Bei ihrem ersten Start,
den 200m Lagen, schwamm sie mit 2:19,19min Bestzeit und sicherte sich nicht nur die Silbermedaille in ihrem Jahrgang.
Sie erreicht auch ihr erstes A-Finale überhaupt. Für das A-Finale qualifizieren sich die zehn schnellsten Schwimmerinnen der
Vorläufe. Im Letzten Jahr erreichte sie über dieselbe Distanz das B-Finale (Platz 11-20). Das harte Training im Landeskader in
Stuttgart hatte sich also schon gleich im ersten Wettkampf ausgezahlt. Im Finale am Nachmittag erreichte sie dann Rang 10.
Aber der Tag war ja noch lange nicht zu Ende. Auch über 50m Freistil setzte Bruhn ihren Siegeszug fort. Wieder der Einzug ins
A-Finale und die Silbermedaille im Jahrgang 1992. Und auch am zweiten Tag war kaum Müdigkeit zu erkennen. Über 100m
Freistil erreichte Bruhn das B-Finale und verbesserte sich damit deutlich zum Vorjahr, wo sie Rang 33 belegte. Einzig der dritte
Tag in der Hauptstadt blieb ohne Finaleinzug. Allzu enttäuscht dürfte Bruhn darüber allerdings nicht gewesen sein. Über 200m
Freistil war sie mit 2:06,06min nah an ihrer Bestzeit geblieben und erreichte Platz 26. An den letzten beiden Tagen standen dann
noch zwei Finals an. Zuerst am Samstag über 100m Freistil. Mit neuer Bestzeit von 0:56,38min schlug Bruhn eine Sekunde
schneller an wie im Vorlauf und sicherte sich Platz 2 in ihrem Finale, insgesamt Platz 12. Am Sonntag folgte dann 50m Freistil.
Bruhn erreichte Platz 10 in einer Zeit von 0:26,42min.
Spätestens nach diesen tollen Meisterschaften kann sich die Bietigheimerin zur Deutschen Spitze zählen.
Aber auch die anderen Bietigheimer Schwimmer saßen am Tag des Fußballviertelfinals gegen Argentinien nicht nur vor dem
Fernseher. In Reutlingen beim Achalm-Cup gewannen Marc Langjahr und Theresa Probst je über 200m und 400m Freistil Gold.
Benedikt Pollak erreichte Bronze über 200m Brust und Silber über 200m Lagen. Und auch die Bestzeiten der Schwimmer fielen.
Nicole Ludwig schwamm neue Bestzeit über 50m Rücken und 200m Brust, Pollak ebenfalls über 200m Brust und Langjahr über
50m Schmetterling. Und Deutschland wurde auch gefeiert.
Bericht: Nicole Ludwig