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Schwimmverein Bietigheim e.V

Mathias Kindel finished erste Ironmandistanz bei der Challenge in Roth

Zielfoto Mathias_1

 

Ich schlüpfte um 7:15 Uhr in meinen Neopren, für den Schwimmstart um 7:40 Uhr und denke mir, Mensch wo ist die Zeit geblieben, jetzt ist es endlich soweit, ich starte auf der Langdistanz im Triathlon (3,8km schwimmen, 180km Rad fahren und 42km laufen) und das alles in Roth. Zurückblickend liegen 40 Wochen a 8 Stunden Vorbereitung hinter mir oder anders gesprochen, für jede Wettkampfminute 28,5min Training. Und ich bin super glücklich, habe in 11h 14min meine erste Langdistanz und somit auch meinen ersten Marathon absolviert. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, diesen Zieleinlauf zu erleben und Stolz auf das zu sein, was geleistet wurde.

Die Vorbereitung (Oktober 2016 bis 09.07.2017) lief glatt ohne lange Krankheiten, aber auch dank einer tollen Trainingsplanung durch Helmut Dorsch, nebst vielen Tipps und Motivation durch Martina Jäger und den Triathlonverein Bietigheim. Dann am 28.05.2017 die geglückte Generalprobe auf der Halbdistanz in Ingolstadt, gab mir die notwendige Sicherheit, aber auch einen Einblick was mich auf der Langdistanz erwarten wird. Da hieß es nochmal eine Schippe mehr Lauftraining in das Training einzubauen.

Der Wettkampf in Roth, ein Muss für jeden Triathleten auf dieser Distanz, war super organisiert mit einer grandiosen Atmosphäre. Mein Rennen hatte ich mir von Anfang an richtig eingeteilt und lief nach Plan in jeder Disziplin.  Ein lockerer Schwimmstart hat meinen Körper auf Betriebstemperatur gebracht, so dass ich ohne Probleme die anschließenden Radkilometer genießen durfte. Genießen heißt an dieser Stelle, insbesondere am Solarer Berg, in einem Spalier von Menschen hochgebrüllt zu werden. Der Marathon ab circa 15:00 Uhr war die größte Aufgabe für mich. Es standen aber so viele Menschen an der Strecke, die einen anfeuern, motivieren und immer weiter nach vorne treiben, so dass ich die etwas mehr als 4 Stunden gut geschafft habe. Es ist einfach grandios zu sehen mit welcher Leidenschaft die Zuschauer dabei sind und wie die gesamte Region Roth diesem Tag entgegen arbeitet.

Alles in allem bleibt nur zu sagen